Luftrettungsstation
Der hochmoderne ADAC Rettungshubschrauber des Typs H145 ("Christoph 66") vor der neuen Luftrettungsstation in Dörnbach. In Sachen Energienutzung und Ressourcenschonung ist der Bau ein Vorreiterprojekt.
Foto: ADAC Luftrettung
Rettungshubschrauber "Christoph 66" auf dem Vorfeld der neuen ADAC Luftrettungsstation mit Blick auf die umliegende Westpfälzer Landschaft. Bei Bau und Planung wurden lokale Partner, wie Bauunternehmen aus der Region und die örtliche Feuerwehr berücksichtigt.
Foto: ADAC Luftrettung
Aussparungen in den Holzwänden des Treppenhauses bereiten den Einbau von Schöck Tronsole® P vor.
Foto: Schöck Bauteile GmbH
Ein Kran hob die im Fertigteilwerk vorgefertigten Stahlbetonpodeste mit eingebauten Hülsen von Schöck Tronsole® P an die passende Stelle.
Foto: Schöck Bauteile GmbH
Durch die Aussparungen werden auf der Baustelle die Trag- und Wandelelemente in die Podesthülse geschoben und zur Justierung mit Platten unterlegt.
Foto: Schöck Bauteile GmbH
Nach einem Tag waren in der neuen Luftrettungsstation Dörnbach die Treppenpodeste und -läufe eingebaut.
Foto: Schöck Bauteile GmbH
BU: Verlegeplan Schöck Tronsole® P im Treppenhaus.
Foto: Planungsgesellschaft J. Kühn mbH
Foto: Schöck Bauteile GmbH
In Dörnbach errichtete die ADAC Luftrettung gGmbH eine neue Luftrettungsstation für den Rettungshubschrauber „Christoph 66“. Mit dem Neubau, der wegen seiner effizienten Energienutzung und Ressourcenschonung von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert wurde, ist die Versorgung mit schneller Hilfe aus der Luft bis ins Jahr 2048 gesichert.
Besondere Aufmerksamkeit schenkten die Architekten der Planungsgesellschaft J. Kühn mbH und WPM Ingenieure GmbH dem Trittschallschutz im Gebäude – denn die zehn Ruheräume für die im Schichtdienst arbeitenden Rettungskräfte grenzen unmittelbar an das Treppenhaus mit seinen Brettsperrholzwänden. Durch die Holzhybridbauweise lag hier ein besonderer Fokus auf dem Schallschutz. Tronsole® P sorgt selbst bei hoher Anforderung für hohen Trittschallschutz.
Der zweigeschossige Neubau ist in Brettsperrholz-Tafelbauweise entworfen – ein Ansatz, der eine schnelle Bauzeit und hohe Energieeffizienz miteinander verbindet. Während die tragenden Wände, Decken und Fassadenelemente vollständig aus Holz gefertigt sind, bestehen die Treppenläufe und -podeste aufgrund des Brandschutzes aus Betonfertigteilen. Um Schallbrücken an den Schnittstellen zwischen Treppenpodest und Holzbaukonstruktion zu vermeiden, wurden die Trittschalldämmelemente Schöck Tronsole® P, F, B und L eingesetzt.
Schöck konnte bereits bei früheren Holzhybridprojekten zeigen, dass das Trittschalldämmelement Tronsole® effektiv ist und Anforderungen von L’n,w = 53 dB teilweise deutlich übererfüllt. Diese Erfahrungen überzeugten auch die Verantwortlichen in Dörnbach davon, dass Tronsole® P die optimale Lösung für die Podestentkopplung im Holzhybridbau darstellt.
Ein weiterer Fokus bei der Rettungsstation lag auf der bauzeitenflexiblen Umsetzung. Planer und Architekten hatten das gesamte Gebäude im Baukastensystem mit vorgefertigten Wänden und Decken in Brettsperrholzbauweise konzipiert. Durch den Einsatz von Schöck Tronsole® konnte das Treppenpodest im Fertigteilwerk vorgefertigt und zeitlich passend auf die Baustelle geliefert werden. Dort musste der Tieflader die Elemente aus Stahlbeton nur noch in das Treppenhaus heben und an den vorbereiteten Öffnungen positionieren. Nach der einfachen Durchsteckmontage von Tronsole® P war das Podest sofort begehbar. Das Einsetzen und Anschließen der gesamten Treppe dauerten nur einen Tag.
Unter anderem der zeitsparende und bauzeitenflexible Einsatz von Schöck Tronsole® P trägt somit dazu bei, dass die Luftrettungsstation im August 2026 in weniger als zwei Jahren fertiggestellt wurde.
Luftrettungsstation Dörnbach
2025-2026
ADAC Luftrettung gGmbH
Planungsgesellschaft J. Kühn mbH
WPM Ingenieure GmbH
Timo Schultz e.K.
Schöck Tronsole® P, F, B und L