Wohnturm München-Freiham
Vorgehängte, tonnenschwere Betonelemente prägen die außergewöhnliche Optik der Fassadenarchitektur.
Bild: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG/ H. Hölscher
Eine besondere Stellung auf dem neuen Platz nimmt der stirnseitig sich erhebende, weithin sichtbare Wohnturm ein. Mit seiner spektakulären Fassade zieht das 18-stöckige und 60 Meter hohe Gebäude die Blicke auf sich.
Bild: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG/ H. Hölscher
Die Fassadenelemente aus Glasfaserbeton gehen über zwei Stockwerke. Durch die unterschiedlichen Tiefen ergibt sich ein spannendes Muster, das einen Rahmen für die dahinter liegenden Fenster und Loggien bildet. Bild: Schöck / A. Hörmann
Die fertiggestellte Untersicht zeigt ein interessantes Mosaik, das einen harmonischen Übergang bildet.
Bild: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG/ H. Hölscher
Mit Blick von oben sind die Isolink F oberhalb des Konsolenanschlusses zu sehen, über die das Fassadenelement beim Einheben geschoben wird.
Bild: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG/ H. Hölscher
Isokorb T S im Einsatz an einer der Ecken des Wohnturms.
Bild: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG/ H. Hölscher
Im ersten Schritt wurden die großen, zweigeschossigen Steine angebracht, bevor die Lücken mit den kleineren Betonelementen geschlossen werden. Noch ist das Zick-Zack der gefalteten Kaltfassade deutlich sichtbar.
Bild: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG/ H. Hölscher
Für den Übergang zwischen Arkadengang und vorgehängter Fassade wurden speziell gefertigte L-Steine angebracht, die die optische Verbindung schaffen. Auch hier handelt es sich um Sonderanfertigungen mit unterschiedlichen Steinformaten entsprechend der Gebäudestruktur. Als Befestigungsanker dient Isolink F. Statisch bleiben die Gebäudeteile getrennt. Bild: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG/ H. Hölscher
Die Befestigung der Fassadenelemente erforderte eine komplexe Planung. Zeichnung: Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG
Am Mahatma-Gandhi-Platz in München-Freiham entsteht ein 18-geschossiger Wohnturm nach dem Entwurf von Störmer Murphy and Partners. Die skulpturale Fassade besteht aus 521 vorgehängten Glasfaserbetonelementen, die über zwei Stockwerke laufen und bis zu 1,6 Tonnen wiegen. Konventionelle Schwerlastdübel verursachten einen zu hohen Wärmeabfluss – der geforderte KfW-Standard 55 war damit nicht erreichbar. Erst Schöck Isolink® F, ein Fassadenanker aus Glasfaserverbundwerkstoff mit bis zu 300-fach geringerer Wärmeleitfähigkeit als Aluminium, ermöglichte die Befestigung bei gleichzeitiger Erfüllung der Wärmeschutzanforderungen. Rund 8.000 Isolink® F und 500 Isokorb® T S kamen zum Einsatz.
Vonovia SE, 44803 Bochum, www.vonovia.com
BUWOG Bauträger GmbH, 80333 München, www.buwog.de
Störmer Murphy and Partners GbR, 20459 Hamburg, www.stoermer-partner.de
Dipl.-Ing. Hölscher GmbH & Co. KG, 47533 Kleve, www.hoelscher-kleve.com